Samstag, 25. Januar 2014

Hamburg, 25. Januar 2014, Zehn vor Acht, St. Georg, Internetcafé

Erinnere mich gerade an eine Fernsehsendung vom vergangenen Donnerstag auf 3Sat: Moderator Scobel zitiert Stefan Zweig mit der Bemerkung, dass er eigentlich nie zitiere, also nur ausnahmsweise, sonst entspringe alles, was der Plauderer Scobel absondere, seinem außergewöhnlichen Genius. Welche Anmaßung: Dieser Scobel lebt sowohl vom als auch im Zitat - und dies ständig, auch wenn er nicht wörtlich zitiert. Warum tendieren TV-Leute zu maßloser Selbstüberschätzung?

Dienstag, 21. Januar 2014

Hamburg, 21. Januar 2014, Zehn vor Zwölf, Bergedorf

Nach längerem Herumsuchen endlich die genauen Musikangaben des Soundtracks von "The Exorcist" gefunden. Hier sind sie also:

01. Jack Nitzche & Krzysztof Penderecki - Iraq
02. Mike Oldfield - Georgetown - Tubular Bells
03. Anton Webern - Five Pieces for Orchestra, Op. 10
04. Krzysztof Penderecki - Polymorphia
05. Krzysztof Penderecki - String Quartet (1960)
06. Harry Bee - Beginnings from The Windharp
07. George Crumb - (Tutti) Threnody - 1. Night Of The Electric Insects
08. Krzysztof Pendrecki - Kanon for Orchestra and Tape
09. Mike Oldfield - Tubular Bells
10. Hans Werner Henze - Fantasia for Strings


Montag, 20. Januar 2014

Hamburg, 20. Januar 2014, Zwei Uhr, Apple Store

Selbstreferenzialität als Alltagsphänomen: Ein Werbeplakat, auf dem die Notwendigkeit zu werben beworben wird.

Sonntag, 19. Januar 2014

Hamburg, 19. Januar 2014, Sieben Uhr, St. Georg, Intertnetcafé

Es hat verdammt lange gedauert, bis ich mich mit der Symphonik Mahlers anfreunden konnte. Angefangen hat es mit Kubilek, dann Bernstein und Sinopoli ... Immer wieder aufgegeben, keine dieser Gesamteinspielungen komplett durchgehört. Jetzt habe ich mir Pierre Boulez zugelegt und siehe da: Struktur, gelassene Genauigkeit, keinerlei hohles Pathos ... Über Boulez zu Mahler; ich jedenfalls bin ihm näher gekommen!