Sonntag, 2. Februar 2014

Hamburg, 2. Februar 2014, Sieben Uhr, irgendwo auf der Schanze

Lese gerade in der aktuellen ZEIT dies hier: "Die Paradoxie besteht darin, dass das Vorbeisehen auch ein Sehen ist - und ein explizites Vorbeisehen dann ein noch expliteres Sehen darstellt." - Stimmt wohl. Man denke z.B. nur an die beredten Stimmen beim "Outing" eines schwülen Ex-Profifußballers. Die Beispiele für die Richtigkeit dieser Beobachtung sind Legion. Aber mal ehrlich: Wenn das alles ist, was uns systemtheoretisch inspirierte Soziologie zu lehren vermag, dann ist das doch ... dürftig!

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